Radikaloperation des Prostatkarzinoms

Das Prostatakarzinom ist der häufigste, bösartige Tumor des Mannes. Durch Abtastung der Prostata, PSA Blutwertbestimmungen (Prostata Spezifisches Antigen) und Ultraschall kann man ein Prostatakarzinom frühzeitig entdecken. Die operative Entfernung der Prostata ist die effektivste Therapie dieses Tumors. Durch zahlreiche Verbesserungen der Operationstechnik, sind schwerwiegende Operationsnebenwirkungen, wie z. B. die Urininkontinenz und der Verlust der Peniserektion (nervschonende Prostatektomie) heute sehr gut zu vermeiden und betreffen nur noch wenige Patienten.

 

Häufig wird das Prostatakarzinom primär durch eine Strahlentherapie (externe Bestrahlung oder Brachytherapie) behandelt. Die Strahlentherapie des Prostatakarzinoms kann, wie die Operation zur Heilung des Tumors führen. Allerdings entwickeln zwischen 30 und 50% der Patienten nach Strahlentherapie ein sog. PSA-Rezidiv (erneutes Auftreten des Tumors). Bis vor wenigen Jahren gab es für diese Patienten keine kurative (heilende) Therapie. Mit der Salvageprostatektomie, bietet Dr. Beecken eine Therapiemethode an, die auch bei deutlichem PSA-Anstieg nach Bestrahlung noch in bis zu 70% zur Heilung führt.

 

Sollten sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, wenden sie sich bitte direkt an  Priv.-Doz. Dr. med. Wolf-D. Beecken oder  Priv.-Doz. Dr. med. Tobias A. Engl oder rufen sie uns an (Tel.: 069 - 920 20 60).

 




Titel: Chirurgie des Prostatakarzinoms

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