
Erektionsstörungen
Ab dem 40. Lebensjahr steigt die Rate der Männer mit einer ED ständig an. Um das 60. Lebensjahr sind etwa 40% der Männer von einer ED betroffen. Ging man noch vor 10-15 Jahren davon aus, dass der Großteil der erektilen Dysfunktionen auf psychologischen Ursachen basiert, weiß man heute, dass nur ein kleiner Teil (etwa 10-20%) der erektilen Dysfunktionen psychogener Natur sind. Die organische bedingten erektilen Dysfunktionen, hervorgerufen durch nervale (die Nerven betreffend) und vaskuläre (die Blutgefäße betreffend) Ursachen stehen heute im Mittelpunkt der therapeutischen Bemühungen. Insbesondere durch die Gabe oraler Medikamente, wird allerdings das herkömmliche Vorgehen in der Medizin, nämlich dass vor jeder Therapie zunächst eine Diagnose (bzw. Diagnostik) steht, verlassen. Die erektile Dysfunktion kann auf unterschiedlichsten Ursachen beruhen, die vor Einleitung einer Therapie unbedingt abgeklärt gehören. Neben oralen Medikamenten gibt es zahlreiche andere Therapieoptionen, die bei entsprechender Ursache der Erkrankung sinnvoller und effektiver Helfen können. Die erektile Dysfunktion ist, ob ihrer Vielfältigkeit, eine Erkrankung, die unbedingt in die Hände des Spezialisten gehört.
Blutzuckererhöhung (Diabetes mellitus), Blutdruckerhöhung (Hypertonie), Fettleibigkeit (Adipositas) und die Erhöhung von Blutfetten (Hyperlipidämie) gehören zu den häufigsten Erkrankungen unserer Gesellschaft. Den betroffenen Patienten ist häufig das mit diesen Erkrankungen einhergehende Risiko eines Herz- oder Hirninfarktes bekannt. Deutlich weniger Patienten wissen um das Risiko einer Erektionsstörung, die sich häufig auf dem Boden einer der oben erwähnten Zivilisationserkrankungen entwickelt.
Bei der Behandlung von Erektionsstörungen bemüht sich Priv. Doz. Dr. med. Beecken vornehmlich um die frühzeitige Diagnostik und möglicherweise Vorbeugung von Erektionsstörungen bei Patienten mit Blutzuckererhöhung (Diabetes mellitus) und Blutdruckerhöhung (Hypertonie), aber auch nach großen Operationen im Becken (z. B. Darmentfernung, Blasenentferung oder Prostataentferung).
Ejakulatio praecox (frühzeitiger Samenerguss)
Der vorzeitige Samenerguss ist eine Problematik die von vielen Betroffenen nicht als Krankheit sondern eigenes Versagen wahrgenommen wird. In Wahrheit kann die Ejakulatio praecox (Ep) auf unterschiedlichen, körperlichen und/oder psychologischen Ursachen beruhen und durchaus behandelbar sein. Man geht davon aus, dass etwa 25-40% aller Männer, in unterschiedlicher Häufigkeit, von einem vorzeitigen Samenerguss betroffen sind. Die individuelle Wahrnehmung ist dabei sehr unterschiedlich und daher in der Untersuchung auch besonders wichtig. So empfinden einige Männer bereits einen Samenerguss nach einer längeren sexuellen Betätigung als frühzeitig. Andere Männer leiden nur gelegentlich unter dieser Problematik oder nur mit bestimmten Partnern.
Wir haben uns eingehen mit der Problematik des Ep befasst und bieten eine kompetente und individuelle Beratung und Therapie für dieses Krankheitsbild an.
Sollten sie weitere Fragen zu diesen Themen haben, wenden sie sich bitte direkt an
Priv. Doz. Dr. med. Wolf-D. Beecken oder rufen sie uns an (Tel.: 069 - 920 20 60).
Titel: Erektions- und Ejakulationsstörungen
Link: http://www.vitalicum.com/de/fachbereiche-schwerpunkte/urologie/spezielle-urologische-krebstherapie/index.html