Möglichkeiten der Hormontherapie des Prostatakarzinoms [16.01.06]

Die Hormontherapie die effektivste Therapieoption des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms und wird in zahlreichen Fällen erfolgreich angewendet. Weniger häufig wird nach der "primären" Hormontherapie, die zumeist in der Gabe eines sog. LH-RH Agonisten besteht eine weitergehende Hormontherapie (sekundäre oder auch tertiäre Hormontherapie) durchgeführt. Häufig geht die Therapie bei PSA Anstieg nach der primären Hormontherapie direkt in die Chemotherapie oder palliative Schmerzbehandlung über. In einer hervorragenden, aktuellen Übersichtsarbeit zeigen Lam und Kollegen die guten Behandlungsergebnisse einer weiterführenden Hormontherapie auf.

 

Quelle: Lam J.S. et al., Journal of Urology Vol. 175, Seite 27-34, Januar 2006.

 

Unsere Meinung: In Übereinstimmung mit der Arbeit von Lam und Kollegen, sind wir der Ansicht, dass die sekundäre und tertiäre Hormontherapie unbedingt einen Platz in der Behandlungsabfolge des fortgeschrittenen Prostatakarzinoms haben sollte. Wir haben uns eingehend mit diesen Therapieformen beschäftigt und bieten diese für unsere Patienten an.

 

 




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