Serummarker für Erektionsstörungen bei Patienten mit Diabetes mellitus [24.05.06]

Diabetes mellitus ist der häufigste Grund für die Entwicklung einer Erektionsstörung. Die Diagnostik der Erektionsstörung ist apparativ aufwendig. Die Arbeitsgruppe um El-Latif von der Mansoura Universität in Ägypten hat kürzlich eine Studie veröffentlicht, wo die Bedeutung von Blutmarkern in der Diagnostik von Erektionsstörungen bei Diabetikern untersucht wurde. Aus dem Blut der Patienten wurden die Marker Nitric oxide (NO), Lipoprotein a (LPa), Malondialdehyde (MDA) und HbA1c untersucht und mit den Ergebnissen der apparativen Diagnostik verglichen.

Es zeigte sich, dass durch die einfache Untersuchung der oben genannten Blutmarker eine gute Einschätzung für das Risiko einer Erektionsstörung bei Diabetikern gemacht werden kann.

 

Unsere Meinung: Wir begrüßen die einfache Untersuchungsmethode und bieten sie daher auch für unsere Patienten an. Allerdings ersetzen die Blutmarker, nicht die aufwendige apparative Diagnostik, sondern können lediglich ein Selektionskriterium darstellen, welche Patienten man der weiteren Diagnostik zuführt.

 

Literatur: El-Lafit MA. et al., International Journal of Impotence Research, April 2006.

 

Falls Sie Fragen zu dem Thema haben sollten, wenden Sie sich direkt an PD Dr. med. Wolf-D. Beecken ( beecken(at)vitalicum.com) oder rufen Sie uns an (069 / 9202060).

 




Titel: Single News

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