Erektionsstörungen zeigen Verkalkungen von Herzkranzgefäßen an [02.12.05]

Zahlreiche aktuelle Studien zeigen bei Patienten mit einer Erektionsstörung ein deutliches Risiko für das Vorliegen einer unerkannten, bisher asymptomatischen Herzgefäßverkalkung.

Die Auffassung, dass Erektionsstörungen in erster Linie psychischer Ursache sind ist heute nicht mehr zu halten. Die meisten Fälle von Impotenz sind auf körperliche Ursachen zurückzuführen, wobei hier Gefäßprobleme im Vordergrund stehen. Besondere Beachtung ist den Fällen zu schenken, in denen eine reduzierte Durchblutung der Penisarterien der Grund für die Impotenz darstellt. In diesen Fällen ist eine Herzkreislaufabklärung angezeigt, da Veränderungen an den Penisarterien z.B. Verkalkungen der Herzkranzgefäße um 3-5 Jahre vorausgehen.

Durch eine Ultraschalluntersuchung der Penisgefäße, die wir in unserer Praxis durchführen können, kann diese Durchblutungsstörung einfach nachgewiesen werden.

 

Lit. J Sex Med. 2008 Apr;5(4):928-34




Titel: Single News

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